Dr. Siegfried Kiontke

Einführung in die Vitalfeld-Technologie von Dr. Siegfried Kiontke

Über ein Jahrhundert ging man in der Medizin mehrheitlich davon aus, dass die Biochemie der Hauptfaktor der Funktionsweisen biologischer Systeme ist.

Die Biochemie ist die Lehre der chemischen Vorgänge in Lebewesen. Die Biochemie hat durch die daraus entwickelte Pharmazie mehr oder weniger eine Monopolposition in der biologischen und medizinischen Forschung erreicht. In der allgemeinen Öffentlichkeit herrscht die Idee vor, dass die Biochemie die wissenschaftliche Grundlagenforschung für das Verständnis des Lebens darstellt, und dass die Pharmazie die daraus gewonnen Ergebnisse in die medizinische Praxis umsetzt.

Die Forschungen der letzten Jahrzehnte zeigen nun zunehmend, dass dieses Bild im Wesentlichen nicht zutrifft. In vielen Fällen sind die Aktionen in der Zelle viel zielgerichteter, als mit dem Vorgang der Diffusion alleine erwartet werden könnte. Beispiele sind die Weitergabe von Elektronen durch die Komplexe der Atmungskette in den Mitochondrien oder die Funktion der so genannten Motorproteine, die bestimmte Bewegungsmuster in hoher Taktfrequenz genau wiederholen und dadurch eher technischen Motoren als chemischen Molekülen gleichen. Gewiss findet auch Diffusion statt. Auf Grund chemisch-physikalischer Gesetzmäßigkeiten ist sie nicht zu vermeiden und hat ebenfalls ihre Funktion, aber sie ist nicht hauptsächlich bestimmend für das Überleben der Zelle.

Es wird immer klarer, dass in den Zellen viel mehr Koordination und Kooperation stattfindet, als durch ausschließliche Diffusion erklärt werden könnte. Bereits vor vielen Jahrzehnten schrieb der bekannte Prof. Lehninger in seinem Lehrbuch der Biochemie:
„Wir sind noch weit davon entfernt, erklären zu können, warum Chymotrypsin ein mehr als 1.000.000.000 mal effektiverer Katalysator ist als je in einem organischen Modell nachgewiesen werden konnte.“

Und vor etwa 10 Jahren veröffentlichte die Universität Amsterdam auf ihrer Website:
„Während wir bereits viel über Gene und Proteine wissen, ist die folgende Frage immer noch völlig offen: Wie kooperieren Gene, Proteine und andere Moleküle, um die Zelle funktionieren zu lassen? Die Antwort kann nicht aus der Kenntnis der einzelnen Komponenten gefunden werden. Im Gegenteil, das zelluläre Know-how resultiert nur aus der Zusammenarbeit vieler Komponenten.“

Durch welchen Mechanismus könnte nun also eine solche Zusammenarbeit zustande kommen? Der beste Kandidat scheint hier das elektromagnetische Feld zu sein. Erstens wissen wir durch unsere heutigen technischen Entwicklungen, dass mit winzigsten elektromagnetischen Signalen (Glasfaserkabel, W-LAN, Bluetooth, etc.) riesige Datenmengen schnell übermittelt werden können – möglicherweise nutzt die Natur dieses Potential der elektromagnetischen Wellen auf noch effizientere Weise in unseren Zellen. Zweitens wissen wir, dass elektromagnetische Wellen in der Biologie kein Hirngespinst sind; im Gegenteil, die bekannten Hirnwellen sind elektromagnetische Wellen. Obwohl wir gelernt haben sie zu interpretieren, wissen wir immer noch nicht genau wie sie entstehen und was ihre Funktion ist. Zumindest ist aber klar, dass mittels der elektromagnetischen Hirnwellen größere Zellbereiche im Gehirn zusammenarbeiten und sich aufeinander abstimmen.

Diese Fakten und Entwicklungen haben dazu geführt, dass die Zellforschung sich immer mehr von der Biochemie auf die Biophysik verlagert. Weltweit befassen sich viele Forschungsgruppen z.B. mit der Wechselwirkung zwischen elektromagnetischen Feldern und Zellen oder ganzen Organismen. In den USA ging vom National Cancer Institute im Jahr 2010 eine Initiative aus, bei der Krebsforschung auch die physikalischen Aspekte mehr in Betracht zu ziehen. Zu diesem Zweck werden im Moment in 12 Zentren Forschungsgruppen (sogenannte Physical Sciences-Oncology Centers) subventioniert, mit der Aufgabe, gerade diese Aspekte in Angriff zu nehmen.

Aufgrund dieser Entwicklungen ist es nur logisch, dass neue Konzepte, wie die VitalfeldTechnologie und deren Behandlungsformen entstehen, welche sich der biophysikalischen Herangehensweise zuwenden. Aus wissenschaftlicher Sicht haben solche Konzepte eine mindestens gleichwertige Berechtigung zu den bestehenden biochemischen Konzepten.

Die bisher hauptsächlich erforschten Grundprozesse lebender Organismen sind biochemischer Art. Durch biochemische Prozesse wird unsere Nahrung aufgespalten und abgebaut. Daraus werden Energie und Baustoffe gewonnen. Die Forschung entschlüsselt immer mehr Einzelheiten der biochemischen Prozesse, wobei sich aber gleichzeitig herausstellt, wie immens komplex die Zusammenhänge sind. Einen schönen Eindruck über die Komplexität bietet das folgende Diagramm der wichtigsten Stoffwechselwege in einer Zelle.

Bild Siegfried Kiontke: Stoffwechselwege
Die wichtigsten Stoffwechselwege einer typischen Zelle. Jeder Punkt stellt eine biochemische Reaktion dar, jede Linie die Wechselwirkung mit einer anderen Reaktion [Bild aus Alberts et al.: Lehrbuch der molekularen Zellbiologie, 3. Auflage].

Unsere Wissenschaft ist oft stark reduktionistisch orientiert. D.h. man konzentriert sich darauf, die kleinsten Einzelheiten zu entdecken und meint, dass man damit auch verstanden hat, wie das Ganze funktioniert. Diese Sachlage wurde ebenfalls sehr zutreffend von Dr. R.O. Becker in seinem Buch Heilkraft und Gefahren der Elektrizität formuliert:
„Was die Wissenschaft geleistet hat, ist offensichtlich nur die Beschreibung dieser Prozesse. Was fehlt, ist der Einblick in das Steuerungssystem, das diesen Prozess in Gang setzt und ihn dann so reguliert, dass das gewünschte Ergebnis herauskommt. Ohne das Wirken eines solchen Systems, würde nichts geschehen, ob es sich nun um das Heilen einer Schnittwunde oder um die Befruchtung eines menschlichen Eis handelt.“
Diese Behauptung wird am Beispiel der Regeneration von abgetrennten Gliedmaßen beim Salamander von Dr. Becker weiter erläutert:
Dass es den Prozess der Regeneration überhaupt gibt, steht in direktem Widerspruch zu einigen der grundlegenden Dogmen der chemisch-mechanistischen Lehre. Nach diesen Ansichten sind Heilungsprozesse rein lokale Erscheinungen ohne Bezug zum Organismus als Ganzem und werden nur von den lokalen Gegebenheiten in Gang gesetzt. Ganz offensichtlich muss der Regenerationsprozess beim Salamander mit dem gesamten übrigen Organismus durch irgendein energetisches Verfahren in engster Verbindung stehen, das den ganzen Organismus in einer Weise umfasst und organisiert, die durch das chemische Paradigma nicht erklärt werden kann.“

Offensichtlich ist irgendein Verfahren, Feld oder Organisationsprinzip vorhanden, wodurch:
1.         festgestellt wird, dass und wie viel vom Gliedmaß fehlt
2.         der Wachstumsvorgang überwacht und koordiniert wird
3.         festgestellt wird, wann der Wachstumsvorgang beendet werden sollte.

Mit rein biochemischen Prozessen kann die Steuerung eines solchen Regenerationsablaufs nicht völlig erklärt werden. Man braucht etwas Zusätzliches, nicht nur für die Koordination bei der Regeneration eines Gliedmaßes des Salamanders, sondern auch für die Koordination der vielen komplexen Lebensprozesse im Körper. Etliche Forscher, die sich die Mühe machen, die Vorgänge im Körper ganzheitlich zu betrachten, kommen übrigens zur gleichen Schlussfolgerung [BECKER 1994, RUBIK 2002, LIBOFF 2004].

Dieses „Zusätzliche“ haben wir das Vitalfeld genannt.

Definition des Vitalfelds

Alle körpereigenen elektromagnetischen Energien zusammen werden als Vitalfeld bezeichnet, da sie nur in lebenden vitalen Organismen auftreten und ein elektromagnetisches Feld bilden.

Das Vitalfeld unterscheidet sich dabei von Person zu Person wie ein Fingerabdruck. Es wird u. a. von den individuellen Eigenschaften, Belastungen und Mangelzuständen geprägt. Es ist somit ein elektromagnetisches Abbild der körperlichen Situation.

Grundprinzipien der VitalfeldTechnologie

Die nachfolgenden Grundprinzipien wurden von Dr. Siegfried Kiontke im Jahr 2008 formuliert und veröffentlicht. Sie beschreiben die dynamischen Prinzipien, mit denen die Wirkungsweise der VitalfeldTechnologie erklärt werden kann.

1. Jede auf der Erde existierende biologische Art ist – als Ergebnis der Evolution – auf vollständige und nachhaltige Gesundheit angelegt.
2. Grundsätzlich kann jeder Organismus vollständige und nachhaltige Gesundheit erreichen, soweit er unter den ihm gemäßen Bedingungen lebt und nicht durch schädliche Einflüsse aus seiner Umgebung, insbesondere aufgenommene schädliche Substanzen, irreparable strukturelle Schäden oder gespeicherte Verletzungen [siehe auch Punkt 13] beeinträchtigt ist.
3. Eine exakte Wissenschaft der Medizin würde sämtliche für das Krankwerden, für die Heilung und für das Gesundbleiben eines Organismus maßgeblichen Faktoren und Gesetze umfassend erforschen, in ihrem Zusammenwirken und in ihren Wechselwirkungen auswerten und über ausnahmslos funktionierende und nebenwirkungsfreie Heilverfahren verfügen, mit denen man für jeden Organismus vollständige und nachhaltige Gesundheit erreichen könnte. (Eine solche exakte Wissenschaft der Medizin gibt es heute noch nicht.)
4.

Exakte Wissenschaften beschreiben umfassend und ausnahmslos geltende Naturgesetze, die von jedem beobachtet und überprüft werden können, und die deshalb für sich selbst sprechen und nicht verteidigt werden müssen.

  Nicht-exakte Wissenschaften – die nicht ausschließlich Naturgesetze beschreiben und mit solchen arbeiten – benötigen Dogmen, die nicht alle Phänomene und Beobachtungen in einem Bereich erklären können und die deshalb gegen Phänomene und Beobachtungen autoritär verteidigt werden müssen, die nicht mit den Dogmen übereinstimmen. So entstehen Lehrmeinungen und Meinungsstreite.
5. Jede auf der Erde lebende biologische Art hat sich über Jahrmillionen in ständiger Wechselwirkung mit elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern (neben anderen Faktoren) entwickelt und wird ununterbrochen in vielfältiger Weise und auf verschiedenen Ebenen von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern durchdrungen und beeinflusst.
6.

Biologische Systeme besitzen eine Vielfalt von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern. Mit diesen Feldern sind Rhythmen, Impulsstrukturen und weitere Informationen verknüpft.

  Weder Gesundheit noch Krankheit können ohne die Einbeziehung von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern, die innerhalb des Organismus und zwischen Umgebung und Organismus wirken, überzeugend kausal beschrieben werden.
7. Jede Bemühung, sämtliche Funktionen und Reaktionen in einem biologischen System allein auf der Grundlage von zufälliger thermischer Bewegung erklären zu wollen, ignoriert die vielfältigen und tiefgreifenden Einflüsse der elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder und ist deshalb unvollständig.
8. Die erforderliche Abstimmung der hochkomplexen Prozesse in der Zelle bzw. in den Mehrzellern kann nicht durch willkürliche thermische Anregung und Bewegung (Diffusion) allein – so jedoch das Erklärungsmodell der Biochemie – erklärt werden.
9. Die fast oder vollständig fehlerfreie Zellteilung – und andere hochkomplexe Vorgänge – können nicht durch willkürliche thermische Prozesse erklärt werden. Thermische Prozesse, die nur nach statistischen Gesetzen ablaufen, würden, für sich allein genommen, eine für das Leben unerlaubt hohe Fehlerquote aufweisen und zum baldigen Aussterben einer jeden Art führen.
10. Eine oder mehrere übergeordnete Steuerungsebenen müssen deshalb existieren, um die ungeheure Präzision und Abstimmung (Komplexität) der Vorgänge in lebenden Organismen erklären zu können.
11. Die Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte legen es nahe, dass die nächsthöhere Steuerungsebene quantenmechanischen Gesetzen gehorcht und kohärenter elektromagnetischer Natur ist.
12.

Diese quantenmechanischen Gesetzen gehorchende elektromagnetische Steuerungsebene wird bei VITATEC „Vitalfeld“ genannt.

  Die VitalfeldTherapie beschäftigt sich nicht mit psychischen oder geistigen Faktoren. Sie beschäftigt sich ausschließlich mit denjenigen physikalischen Faktoren der Gesundheit und der Krankheit, die gemessen und bildgebend dokumentiert werden können, nämlich mit den Faktoren Materie, Energie, Impuls, Rhythmus und Information.
13. Frequenzspektren und Frequenzmuster einer Substanz, eines Giftstoffes, eines Mikroorganismus etc. können im Organismus über einen längeren Zeitraum gespeichert werden, auch wenn die Quelle des elektromagnetischen Feldes im System nicht mehr vorhanden ist. Sie können sich nachteilig auf das Vitalfeld und auf die von diesem gesteuerten physiologischen Vorgänge und auch auf die Struktur des Organismus auswirken.
14. Die qualitative Versorgung eines biologischen Systems mit Energien und Informationen aus den elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern, unter deren Einfluss sich der Organismus über Jahrmillionen entwickelt hat, ist einer der entscheidenden Faktoren der Gesundheit.
15. Der Mangel an Energie und Information aus elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern bestimmter Qualität, unter deren Einfluss sich der Organismus seit Jahrmillionen entwickelt hat, ist einer der entscheidenden Faktoren für die Entstehung von Krankheiten.
16. Jede Materie, jeder Körperteil, jedes Organ und jede einzelne Zelle eines biologischen Systems strahlt elektromagnetische Energien und Impulse eines charakteristischen Frequenzmusters und einer bestimmten Stärke aus. Diese und die damit verbundene Information beeinflussen wechselseitig alle Teile des Organismus.
17. Jeder gesunde Organismus weist bestimmte typische elektromagnetische Felder, Impulsstrukturen und Rhythmen auf, die sich über einen großen Bereich erstrecken (von < 1 Hz bis > 1015) Hz) und eine Fülle von Informationen enthalten.
18.

Jeder erkrankte Organismus weist mehr oder weniger starke Abweichungen von diesen typischen elektromagnetischen Feldern, Impulsstrukturen, Rhythmen und den damit verbundenen Informationen des gesunden Organismus auf.

  Diese Abweichungen bewegen sich entweder in Richtung von zu starren oder in Richtung von zu chaotischen Impulsstrukturen und Rhythmen. Die Abweichungen bei elektromagnetischen Feldern treten in Frequenz, Amplitude oder Phase auf.
19. Die VitalfeldTherapie unterstützt den Organismus bei dem Wiedererreichen seiner optimalen elektromagnetischen Verhältnisse (Vitalfeld), indem sie mit unterschiedlichen elektromagnetischen Feldern, Intensitäten, Impulsstrukturen, Rhythmen und Informationen sanfte Einflüsse auf den Organismus ausübt.